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Die besten Skateboards Tricks

Bustin SkateboardsWer skatet, probiert sich oft auch in den einen oder anderen Manövern. Skateboard Tricks machen den Funsport heute so beliebt. Genau sie machen die Fahrt mit dem Skateboard so besonders reizvoll. Die meisten Tricks entwickelten sich im Rahmen des Streetskatens. Im städtischen Raum wurden verschiedene, vor Ort vorhandene Hindernisse wie Mauern und Treppen genutzt, um die Fahrt spannender zu gestalten. Was sich ursprünglich noch in den Städten direkt auf Straßen und Gehwegen abspielte, wurde mittlerweile überwiegend in spezielle Skaterparks verlagert. Mit ihren Tricks sorgten Skater oft vor allem bei den Anwohnern, aber auch bei den Grundstückseigentümern für Unmut.

Einteilung der Skateboard Tricks

Die besten Skateboards TricksMittlerweile gibt es mehr als einen Skateboard Trick. Es gibt eine Vielzahl an Manövern, die in der urbanen Umgebung Platz finden. Die folgende Tabelle verdeutlicht die Eingliederung dieser Tricks.

  • Grabs
  • Flips
  • Grinds
  • Flatlands
  • Spins

Es gibt mittlerweile einige Basistricks, mit denen die Anfänger meist recht früh konfrontiert werden. Sie sind die Grundlage, um weitere, aufwendige Manöver durchzuführen.

Ollie gilt als Standardtrick

Der Ollie ist der wohl bekannteste Skateboardtrick, mit dem sich auch die meisten Anfänger zunächst auseinandersetzen. Ausgeübt wird bei durchschnittlicher Geschwindigkeit. In Vorbereitung des Tricks müssen die hinteren Fußballen auf dem Tail positioniert werden. Der vordere Fuß wird in die Boardmitte gestellt. Nun werden die Knie gebeugt. Zeitgleich drückt der Skater das Tail auf den Boden und springt in die Luft, wobei der Fuß, der sich vorn befindet, am Deck entlangzieht. Während des Sprungs bzw. Flugs gibt es zwischen Skateboard-Modell und Skater keine Verbindung. Trotzdem besteht hier die Möglichkeit, das Deck so zu kontrollieren, dass beispielsweise auch Drehungen möglich sind. Seinen Namen erhielt der Trick vom Erfinder. Ollie Gelfand entwickelte den Ollie zunächst in der Halfpipe. Durch Rodney Mullen wurde er schließlich auf das flache Gelände übertragen. Erst durch das Poppen des Tails wurde es möglich, diesen Trick auch auf der flachen Straße anzuwenden.

Der spektakuläre 360 Grad Flip

Um einiges spektakulärer als der Ollie ist der 360 Grad Flip. Er setzt bereits einiges an Können voraus, lässt sich aber auch problemlos erlernen. Wichtig ist für den 360 Grad Flip vor allem eins: Eine ebenerdige Fläche. Die Geschwindigkeit sollte dem eigenen Können angepasst also nicht zu schnell sein. Die Füße werden verschieden aufs Deck gestellt. Für den vorderen wird die gleiche Position gewählt wie beim Kickflip. Der hintere Fuß wird so auf das Tail gestellt, dass es den Anschein macht, sich mit den Zehen festkrallen zu wollen. Nun muss sehr viel Druck aufgebaut werden, der dann an das Board weitergegeben wird. Zunächst wird das Tail möglichst gerade zum Boden gepoppt. Gleichzeitig rutschen die Zehenspitzen nach hinten vom Bord weg und der vordere Fuß sorgt für den Kickflip.

Klickflip als Fortsetzung des Olli

Gehört der Olli einmal zum Repertoire, sind weitere Skateboard Tricks nicht weit entfernt. So lässt sich auch der Klickflip anschließend recht zügig erlernen. Die Anfahrt mit dem Board ist hier mit der beim Olli identisch. Eine Besonderheit ist jedoch die Position des vorderen Fußes. Hier gibt es, entgegen vieler anderer Tricks keine pauschale Empfehlung. So ist an dieser Stelle schlichtweg Experimentierfreude angesagt, denn es muss jeder seine Lieblingsposition selbst finden.  Bei vielen Skatern hat sich eine kantennahe Position durchgesetzt. Der Fuß ist also Richtung Ferse ausgerichtet.

Tipp: Damit der Klickflip wirklich funktioniert, muss der vordere Fuß während des Sprungs leicht abgeknickt werden.

Den eigentlichen Flip übernehmen dann die äußeren Zehen. Das Board dreht sich beim Klickflip. Damit das funktioniert, müssen die Füße leicht angezogen sein.

Nolli – der Trick für Geübte

Viele Skateboard Tricks lassen sich erst durchführen, wenn die Grundlagen bekannt sind. Einer davon ist der Nolli. Bevor der switch Ollie nicht fehlerfrei gelingt, muss der Nolli nicht probiert werden. Hier wird der vordere Fuß etwa in die Mitte der Nose gestellt. Dort ist ein optimales Poppen des Boards möglich. Die Idealposition des hinteren Fußes befindet sich kurz vor der Hinterachse. Während der Fahrt werden die Knie stark gebeugt. In dieser Haltung findet der Switch Ollie statt, wobei darauf geachtet wird, dass sich der Oberkörper über dem Board befindet.

Weitere Tricks Hinweise
Grabs
  • Board wird mit der Hand gegriffen und entweder nach vorn oder hinten gezogen
Flips
  • Board dreht sich stets um die eigene Achse
  • Drehung erfolgt zwischen Beinen des Skaters
Grinds
  • Bordsteine und Rohre werden einbezogen
  • Achsen dienen dem Grinden
  • Deck dient dem Sliden
Flatlands
  • Ausführung auf dem Boden
  • in Kombination mit einem Ollie
Spins
  • bei sämtlichen Tricks anwendbar
  • Drehungen um die eigene Körperachse

Unterschied zwischen Slides und Grinds

Beliebte Skateboard Tricks sind Slides und Grinds. Sie haben eines gemeinsam: Sie beziehen verschiedene Hindernisse ein. Sobald der Skater über das Hindernis mit dem Deck rutscht, ist vom Slide die Rede. Hier gibt es verschiedene Tricks, die sich mit der nötigen Übung erlernen lassen:

  • Boardslide,
  • Tailslide
  • Noseslide
  • Bluntslides
  • Nosebluntslides

Wird mit ein oder auch zwei Achsen über die Hinderniskante gerutscht, wird der Trick als Grind bezeichnet. Der 5-0 Grind bezieht ausschließlich die hintere Achse ein. Vom 50-50 Grind ist bei Berücksichtigung beider Achsen die Rede.

Grab Tricks gehen noch einen Schritt weiter. Während eines Sprungs ist der Fahrer hier dazu in der Lage, das Skateboard mit den eigenen Händen zu berühren.

Vor- und Nachteile bzw. die Besonderheiten des modernen Skateboardings

  • Wer sich in diesen Tagen auf ein Skateboard schwingt und mit den Akteuren des Trendsports mithalten will, muss ein wenig mehr im Petto haben als den einen oder anderen Trick. Das moderne Skateboarding zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass hier innerhalb kurzer Zeit viele Tricks hintereinander abgewickelt werden. Die Kombinationen von mehreren Tricks sorgen für einen attraktiven, coolen Gesamttrick. Die Fülle an Tricks macht es möglich, besonders schwierige Kombinationen umzusetzen.
  • Seit einiger Zeit werden mit den Skateboards zudem immer größere Höhen und Weiten erreicht. Dadurch wirken die Tricks imposanter. Durch die Einbindung verschiedener Hindernisse ist eine große Vielfalt bei der Manövergestaltung möglich. Sehr begehrt sind vor allem Hindernisse, die sich in der urbanen Umgebung finden. Neben Treppenstufen gehören dazu beispielsweise auch Treppengeländer.
  • Es gibt eine Reihe an Flatland- und Freestyle-Tricks, die ohne diese Hindernisse auskommen. Hierzu gehören beispielsweise diverse Drehungen auf dem flachen Boden. Auch die Oldschool-Tricks verzichten auf diverse Hindernisse, stattdessen darf hier der Fuß auch Bodenkontakt haben. Beim Freestylen liegt der Fokus von Anfang an auf diversen akrobatischen Einlagen, die sehr viel Körperbeherrschung erforderlich machen. Mit der nötigen Kraft kann so beispielsweise der Handstand auf das Skateboard gebracht werden.
  • Für die Halfpipe bauen Skateboarder auf Vert-Tricks. Hier gibt es die Lip- und die Air-Tricks. Die Lip-Tricks konzentrieren sich auf die obere Halfpipe-Kante. Dagegen werden die Air-Tricks mit verschiedenen Grabs und Drehungen kombiniert.
  • Bei vielen Tricks kann der Fuß den Boden berühren. In diesem Fall ist von Boneless und Fastplant die Rede. Auch Sweeper sowie No Comply sind Tricks, bei denen mit dem Fuß vom Board abgestiegen wird.
  • Bei all den Tricks und coolen Stunts sollte die Sicherheit nicht vergessen werden. Skateboarding bietet ein gewisses Sicherheitsrisiko, das Sie aber mit dem entsprechenden Zubehör verringern können.

Kontinuierlicher Aufbau der Manöver

Das Skateboard ist so aufgebaut, dass unzählige Tricks möglich sind. Es dauert jedoch einige Zeit, bis ein Einsteiger diese beherrscht, zumal sie oft aufeinander aufbauen. Daher ist es besonders wichtig, zunächst die Basismanöver kennenzulernen. Viele von diesen werden dann um Drehungen und gewisse Kniffe erweitert. Oft lassen die Skateboard Tricks zudem eine individuelle Umsetzung zu, sodass die Skateboarder hier auf verschiedene Fertigkeiten reagieren können. Entscheidend für die Auswahl der Tricks ist zudem immer, in welcher Umgebung sie stattfinden sollen.

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