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DIY: Skateboard Rampen selber bauen

Streetsurfing SkateboardsEs gibt unzählige Videos bei Youtube und Co., in denen sich Skateboarder auf selbstgebauten Rampen so richtig schön wehtun. Hier löst sich die Schraube, dort steht ein Stück Holz hoch und wieder woanders bricht die Rampe einfach auseinander. Ursprünglich waren Rampen dafür da, Höhenunterschiede zu überwinden wie etwa bei Rollstuhlfahrern. Ähnlich wie eine Treppe können sie erklommen werden. Im Sportbereich haben Rampen sich beim Snowbording, Wasserski, Inline-Skaten oder auch beim Skateboarding durchgesetzt. Es gibt unterschiedliche Rampen für unterschiedliche Zwecke. Je nach Sportart sind die Rampen aus unterschiedlichen Materialien. Holz, Beton oder auch Metall sind keine Seltenheit. Wer genug Platz auf seinem Grundstück hat, kann sich ganz einfach eine Rampe selber bauen und sie befahren. Doch wie konstruiert und baut man eine Rampe selbst? Das verraten wir Ihnen heute.

Rampe selber bauen leicht gemacht

DIY: Skateboard Rampen selber bauenDie öffentlichen Rampen, die die Stadt so bietet, sind meist nicht unbedingt gut erreichbar oder in einem schlechten Zustand. Oft werden sie einmal gebaut und nicht mehr wirklich gewatet. Für viele Skateparks müssen Sie Eintritt bezahlen und was liegt da näher als einfach eine eigene Rampe selbst zu bauen?

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Die Vor- und Nachteile einer eigenen Rampe

  • Sie können direkt losskaten, wenn Ihnen danach ist
  • Wenn Sie genug Fläche haben, kann die Rampe so groß werden, wie Sie es wollen
  • Sie müssen zu keiner öffentlichen Rampe fahren, um dort Tricks zu üben
  • Sie müssen keinen Eintritt bezahlen
  • mit einem herkömmlichen Skateboard-Modell können Sie problemlos auf Rampen skaten
  • die Rampe muss zunächst gebaut werden

Wer viel Platz hat, kann eine große Rampe bauen

Wer jetzt denkt, er müsste der große Bastler dafür sein, irrt sich. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn Sie die richtigen Materialien und eine Anleitung haben – und die geben wir Ihnen nun in die Hand. Unsere Rampe ist 150 cm hoch und besitzt ein Podest von rund 150 x 100 cm. Genug also, um auf ihr Spaß zu haben.

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Da Sie aber nicht nur eine Rampe bauen und diese dann auf die Rasenfläche stellen, sollten Sie die Fahrbahn auch noch einberechnen, die Sie brauchen, um für die Rampe Schwung zu holen. Dafür empfehlen wir euch gute drei Meter, damit Sie sie auch wirklich befahren können. Da Skateboarden auf Rasen keinen Sinn macht, sollten Sie also eine lange Privatstraße haben, die Sie nutzen und auf die Sie Ihre Rampe aufstellen können.

Natürlich können Sie die Rampe auch kleiner oder größer gestalten. Je nachdem wie es Ihnen beliebt. Wer mehr Platz hat, kann sich auch eine 2 m hohe Rampe bauen. Sie sollten dann aber auch mit einbeziehen, dass Sie mehr Platz für den Schwung brauchen, um die Rampe zu erklimmen. Alles eine Frage des Platzes also.

Tipp: Genauso können Sie sich aber auch eine winzig kleine Rampe nur so zum Spaß bauen, um sie vor Ihrer Garage zu platzieren. Genug geredet, jetzt geht es los!

Welche Werkzeuge benötigen Sie?

  • Akkuschrauber
  • Bits
  • Säge, am besten Stichsäge
  • Wasserwaage
  • großer Winkel
  • Zollstock

Folgende Materialien benötigen Sie:

Anzahl Material Größenabmessung
2 Holzplatten 400 x 150 x 3 cm
14 Kanthölzer 150 x 8 x 8 cm
1 Siebdruckplatte 300 x 150 x 0,9 cm
20 Holzbretter 150 x 20 x 3 cm
ca. 100 Schrauben Mindestens 10 cm
2 Packungen Holzleim

So bauen Sie sich eine eigene Skateboard Rampe

Zuerst beginnen Sie mit dem Zuschnitt der zwei großen Holzplatten (400 x 150 x 3 cm). Sie werden zu den Seitenteilen der Rampe. Sie beginnen mit der Abmessung in der linken Ecke und messen 100 cm zur rechten Seite. An diesem Endpunkt wird nun ein Strich bis zur unteren rechten Ecke gezogen. Dadurch entsteht automatisch eine Schräge. Die 100 cm Fläche bildet das Podest, die Schräge ergibt die Fahrbahn.

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Jetzt markieren Sie die Positionen, in denen die Kanthölzer als Verbindung zu beiden Seitenteilen montiert werden. Sie sollten rund 40 cm Abstand zueinander haben, damit sie später auch gut halten. Ebenso zeichnen Sie Markierungen auf der Podestfläche ein, die ebenfalls 40 cm Abstand zueinander haben sollten. Auf der Schräge werden noch einmal acht Markierungen gemacht mit jeweils 25 cm Abstand zueinander. So ergeben sich vier Markierungen auf der Rückseite des Podest, drei oben auf dem Podest und acht Markierungen auf der Schräge.

Wenn Sie alle Markierungen vorgenommen haben, schneiden sie beide Seitenteile entsprechend den markierten Ausbuchtungen für die Kanthölzer zu.

Hinweis: Sie sollten dabei genau die Maße der Kanthölzer im Augen haben, damit sie später auch hineinpassen. Genaues Arbeiten ist wichtig, da die Bauteile später miteinander verbunden werden müssen.

Wenn Sie alle Teile zugeschnitten und die Markierungen gemacht haben, kann es weitergehen. Der Zusammenbau der Rampe folgt. Die Kanthölzer werden nun in die Seitenwände gelegt und mit Holzleim gefestigt. Sie sollten bündig abschließen. Zur Sicherheit werden die Kanthölzer verschraubt, damit die Rampe nicht auseinanderbrechen kann. Wenn Sie alle 14 Kanthölzer festgeschraubt haben, ist die Grundkonstruktion schon fertig.

Nun müssen Sie nur noch die Fahrbahn montieren. Dafür starten Sie mit den Holzbrettern und schraubt sie an die Seitenwände. Zum Schluss muss nur noch der Belag für das Podest oben drauf. Hierfür ist die Siebdruckplatte gedacht, die einfach auf die Unterkonstruktion geschraubt wird und schon können Sie mit dem Skaten loslegen. Viel Spaß!

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