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Welches Skateboard für welchen Anwendungsbereich?

Dogtown SkateboardsWas der begeisterte Skater schon lange weiß, ist dem Einsteiger oder Laien meist unbekannt: Skateboard ist nicht gleich Skateboard. Es gibt verschiedene Anwendungsbereiche und beinahe für jeden Einsatz das perfekte Board. Durch feine Änderungen bei der Ausstattung lassen sich die Skateboards auf unterschiedliche Anwendungsbereiche auslegen, sodass ein optimales Handling möglich ist. Das klassische Skateboard besteht aus zwei Achsen, auf denen ein Brett, das sogenannte Deck befestigt ist. Das Deck ist bei jedem Skateboard Designmerkmal und wird mit den verschiedensten Looks versehen.

Der Aufbau eines Skateboards

Welches Skateboard für welchen Anwendungsbereich?An den beiden Achsen befinden sich vier Wheels. Um sich mit dem Skateboard fortzubewegen, erfolgt zunächst der Abstoß mit einem Bein. Anschließend kann eine konsequente Fortbewegung durch abwechselnden Druck der beiden Füße erfolgen Einst war das Skateboard als Fortbewegungsmittel gedacht. Heute ist dem nicht mehr so. Aus dem Skateboarden hat sich zu einer Trendsportart entwickelt, die durch den jugendlichen Touch begeistert und mit allerhand Kunststücken angereichert wird. Zu den klassischen Tricks gehören Skateboard-Sprünge ebenso wie Drehungen, die wahlweise mit Brett oder Körper erfolgen. Das klassische Skateboard besteht unter anderem aus:

  • Achsengrundplatte, auch Baseplate
  • Axle Nuts
  • 2 Kugellager je Rolle, insgesamt 8 pro Board
  • Deck in zahlreichen Designs und Größen
  • Tail, wichtig für zahlreiche Tricks, bildet das hoch gebogene Deckende

Das Longboard – die Urform des Skateboards

Bevor das heutige Skateboard auf den Markt kam, gab es das sogenannte Longboard. Das Longboard fällt vor allem durch seine Maße auf. So ist es im Vergleich zu den gewöhnlichen Boards deutlich länger. Je nach Modell und Hersteller bewegt sich die Länge zwischen 90 und 150 cm. In Ausnahmefällen kann das Longboard sogar mehr als 190 cm lang sein. Die Länge macht den Reiz dieser Boards aus. Damit sich Unebenheiten und Erschütterungen besser absorbieren lassen, werden bei den Longboards größere Polyurethan-Rollen verwendet. Mit diesen langen Boards lassen sich Techniken und Tricks ausführen, die durch das kürzere Skateboard zusehends in Vergessenheit geraten sind. Sie sind ideal für

  • Downhillskate
  • Slalomskaten
  • Freestyleskaten

Einer der Favoriten, vor allem in den USA sowie Kanada, ist das Downhillskaten. Auch bekannt als Speedboarden wird es von grandiosen Geschwindigkeiten gekennzeichnet. Erfahrene Skater erreichen auf diesen Boards Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Hierfür gibt es spezielle Longboards, die auch als Downhillboards bezeichnet werden. Sie besitzen eine tiefergelegte Standfläche, wodurch das typische Wobbeln vermieden werden soll. Beim Wobbeln beginnen die Achsen zu schlingern. Durch die tiefergelegte Standfläche kann das Fahrergewicht optimal für die Stabilisierung verwendet werden. Der Schwerpunkt passt sich dadurch nach unten an, sodass ein sicheres Fahren durch die Kurven möglich ist.

Tipp: Mit dem Longboard lässt sich zudem hervorragend cruisen. Hier steht das gemütliche Fahren im Vordergrund. Auf Kniffe und Tricks wird verzichtet.

Deutlich aufwendiger ist das Dancing. Es setzt sich aus verschiedenen fließenden Bewegungen zusammen. Eine wichtige Rolle spielen hier Bewegungen, die während des Fahrens für besondere Unterhaltung sorgen. Skater, die sich gern dem Dancing widmen, greifen auf Longboards zurück, die speziell dafür gebaut sind. Sie sind meist 120 cm lang und haben längere Enden.

Variante Hinweise
Flowboard bringt Snowboard-Feeling auf die Skaterbahn Die meisten Skater begeistern sich im Winter auch für das Snowboardfahren und sind auf den Pisten sicher und vor allem auch zügig unterwegs. Aus dieser Begeisterung heraus entstand einst die Idee, das Flowboard zu kreieren. Beim Flowboard handelt es sich um ein spezielles Skateboard, dessen Fahreigenschaften mit denen des Snowboards vergleichbar sind. Es findet vorwiegend beim Carven Anwendung. Während das Deck des Flowboards dem des Snowboards nachempfunden ist, befindet sich sowohl voran als auch hinten ein metallener Bogen. An diesem sind sieben Rollen angebracht. Die Anbringung dieser Rollen ermöglicht es, den Winkel des Boards zur Straße anzupassen, sodass die besondere Technik des Kurvenfahrens möglich wird. Die Rollen lassen einen Neigungswinkel von bis zu 45 Grad zur Straße zu. Stattdessen können normale Boards  nur rund 25 Grad erreichen.
Auch Skateboards fahren mittlerweile elektrisch Wer beim Skateboard nicht mehr aus eigener Kraft fahren möchte, kann sich auch für ein elektrisches Board entscheiden. Die Elektro-Skateboards haben einen 150 bis 1600 Watt starken Elektromotor. Im Vergleich zum normalen Skateboard sind sie deutlich teurer. So müssen teilweise mehr als 2000 Euro für die Boards gezahlt werden. Die Steuerung muss wie beim Skateboard über die Gewichtsverlagerung erfolgen. Das Besondere ist allerdings die Funk-Fernbedienung. Sie ermöglicht es, die Elektro-Skateboards zu beschleunigen und zu bremsen. Wie schnell die Boards auf die Höchstgeschwindigkeit von 48 km/h kommen, hängt unter anderem von dem Körpergewicht ab. Durchschnittlich wird die Höchstgeschwindigkeit aber in 4 Sekunden erreicht. Bislang sind die Elektro-Skateboards eher noch Exoten, zumal ein Fahren mit ihnen im öffentlichen Straßenverehr in Deutschland bislang noch verboten ist.
Das Allterrainboard für jeden Untergrund Wer nicht nur auf Asphalt mit dem eigenen Skateboard unterwegs sein möchte, sollte sich für das Allterrainboard entscheiden. Auch bekannt als Mountainboard gilt es zwar als Funsportgerät, muss aber dem Skateboard zugeordnet werden. Optisch erinnert es ein wenig an die Mischung aus Skate- und Snowboard und geht dadurch auch mit besonderen Fahreigenschaften einher. Zu erkennen sind die Boards unter anderem an den Reifen. Sie sind mit Luft ausgestattet, sodass eine sichere Fahrt auf verschiedenen Untergründen möglich ist. Für die jeweiligen Untergründe gibt es Reifen mit unterschiedlichen Profilen. Damit die Boards zügig beschleunigen und ansehnliche Geschwindigkeiten erreichen, wird immer mit einem Luftdruck von rund 2,5 Bar gefahren. Während sich die Räder beim klassischen Skateboard noch unter dem Deck befinden, sind diese bei den Allterrainboards neben dem Deck angesiedelt. Dies wird durch verlängerte Achsen realisiert. Der Fahrer steht mit beiden Füßen auf dem Deck. Das Deck wird um Laminierungen aus Glasfaser und Kunststoff ergänzt. Dadurch ist es um einiges stabiler als die Decks der Skateboards. Obwohl es sehr stabil ist, ist es doch auch flexibel, was besonders wertvoll ist, da so bei Unebenheiten optimale Federungen erreicht werden.
Slalomboard kombiniert weniger Kraftaufwand mit höheren Geschwindigkeiten 60 bis 90 cm ist das Slalomboard lang. Neben der Länge gehören die Räder zu den typischen Merkmalen. Sie sind weicher als bei einem klassischen Skateboard und ermöglichen es, bei einem geringeren Kraftaufwand höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Wird auf dem Slalomboard Druck in der Kurve ausgeübt, kann die Geschwindigkeit gesteigert werden. Es erfordert allerdings ein wenig Geschick und Erfahrung, um das Optimale aus dem Board herauszuholen. Mit ein bisschen Erfahrung im Gepäck, können mit dem Board allerdings Geschwindigkeiten zwischen 25 und 30 km/h gefahren werden. Selbst leichte Steigungen sind damit kein Problem. Wer mit dem Slalomboard nicht nur fahren möchte, sondern auch die einen oder anderen Tricks ausüben will, ist auf die Skyhooks angewiesen. Diese speziellen Bügel werden direkt unter die Füße geschoben. Es entsteht dadurch mehr Halt. Die Bügel werden immer direkt über der vorderen sowie hinteren Achse montiert. Dadurch sind erstaunliche Manöver möglich.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Skateboard-Modelle

  • Herkömmliche Standard-Skateboards sind ideal zum Fahren auf Straßen und Durchführen von leichten Tricks.
  • Die an Snowboards angelehnten Flowboards sind bestens zum Carven geeignet.
  • Eine noch sehr seltene Variante sind Elektro-Skateboards. Diese mit einem Elektromotor ausgestatteten Boards sind eine tolle Unterstützung bei längeren Touren.
  • Allterrainboards eignen sich für waschechte Outdoorer. Diese Modelle zeichnen sich durch eine optimale Federung aus.
  • Nicht jedes Board ist zum Durchführen von Tricks geeignet.

Verschiedene Bauweisen erleichtern Manöver unterschiedlicher Art

Um zahlreiche Manöver und Tricks mit dem Skateboard durchführen zu können, gibt es mittlerweile mehr als ein Board. Oft unterscheiden sich die Boards in Details voneinander. So gibt es verschiedene Längen und Reifen. Auch die Achsen variieren, damit die Modelle für unterschiedliche Einsatzbereiche gewappnet sind. Eines haben sie alle gemeinsam. Es erfordert ein wenig Übung, um mit ihnen sicher unterwegs zu sein. Doch Training zahlt sich aus, denn vor allem die Tricks versprechen maximalen Fahrspaß.

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